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... wahre Schätze der Stadt gelten ihre Palazzi, die jahrzehntelang Herz des Hauses Savoyen und Bühne der Einigung Italiens waren. Und genau deshalb beginnt die Fahrt zum Centro Storico von Fiat und dem nur wenige Kilometer davon entfernten Museo Nazionale dell’Automobile »Avv. Giovanni Agnelli« sonntags an der Piazza Castello, dem historischen Zentrum von Turin. Wir fahren vorbei an dem Palazzo Reale (Königspalast), dem Palazzo Madama und dem Palazzo Carignano und haben die Pracht der Stadt am frühen Morgen für uns allein. Schließlich streifen wir den zauberhaften »Corona delle Delizie«, eine Ansammlung beeindruckender Residenzen, die den Stadtkern umgeben und die einst als Jagdhütten und Sommerresidenzen genutzt wurden und erreichen das Ufer des Flusses, der hier seinen Anfang unter diesem Namen nimmt, den Po, denn hier liegen unsere Ziele. Zuerst stehen wir vor einem unscheinbaren ehemaligen Jugendstilfabrikgebäude gegenüber dem »Grünen Haus« (einem nachhaltigen Wohnprojekt in Turin), in dem die Geschichte der Marke Fiat bewahrt wird. Für das Publikum ist dieser Tempel der italienischen Industrialisierung übrigens immer nur sonntags geöffnet, dann allerdings kostenfrei und ohne Bookshops, Eventflächen und Restaurants. Und ohne diese Ablenkungen werden die Exponate in der Halle, die scheinbar ohne Ordnung und nicht kuratiert einfach hier parken, eben ...