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... das Werk versprach einige zusätzliche Pferdestärken. Ursprünglich hatte der Franzose auch eine Motorhaube und Türen aus Aluminium gewollt, doch Thepenier überzeugte ihn, dass die nur sehr geringe Gewichtsreduzierung den Mehrpreis nicht wert sei. Epinat war zweifellos wichtig für Thepenier, denn der kam gerade so über die Runden. In einem Brief vom 22. Mai 1970 übte der Importeur noch einmal Druck auf das Werk aus: »Monsieur Cornet Epinat kommt am 29. Mai aus den USA zurück und erwartet, dass sein Auto dann fertig ist. Ich betone noch einmal, dass es zu ernsthaften Problemen kommen kann, denn das Auto wurde bereits am 6. November 1969 bestellt. Sie aber haben noch einmal um einen Aufschub von drei Wochen gebeten. Gehen Sie davon aus, dass er spätestens am 1. Juni in der Fabrik vorstellig wird.« Der Druck verfehlte sein Ziel nicht. Als der junge Pariser am 29. Mai 1970 in der Emilia Romagna ankam, war »macchina« 115-49-1726 fertig, zweifelsohne nach einigen zusätzlichen Nachtschichten. Aufgeregt nahm Epinat sein neues Auto in »Giallo« (Glidden Salchi 20Y305) mit schwarzer Lederausstattung (Connolly PAC 1560) und eine Rechnung über 6.936.000 Lire vom Werk an Thepenier entgegen. Vor 48 Jahren war der gelbe Straßenhai ein ziemlicher Hingucker und löste in zahlreichen Rückspiegeln Alarm aus. Cozza bestätigt, dass andere Kolben und Nockenwellen, ...