Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... er, 1946 zusammen mit seinem Bruder Fritz Beutler einen eigenen Karosseriebetrieb zu gründen, was in den Nachkriegsjahren sicherlich ein erhebliches Risiko war. Ab 1947 hausten sie an der Gwatt strasse 40-42 in Thun. Schon bald machten die Gebrüder Beutler mit aufsehenerregenden Kreationen auf sich aufmerksam und erhielten schließlich den Auftrag, sechs der ersten zehn Porsche 356 zu karossieren. Dies waren allesamt Cabriolets, und heute ist einer dieser Wagen der älteste noch existierende Porsche. Ab 1949 hatten die Beutlers stets einen Stand auf dem Genfer Autosalon und zeigten dort Spezialkarosserien auf Basis von Healey, Bristol, Bentley, Lancia und anderen Marken. Der Beutler-Volkswagen, der sich in der Linienführung an frühere Beutler-Kreationen wie den Jowett Jupiter von 1951 anlehnte, wies eine moderne Ponton-Karosserie mit angedeuteten hinteren Kotflügeln und wenig Zierrat auf. Gegenüber dem Käfer waren die Überhänge vorne und hinten deutlich angewachsen, weshalb der Wagen statt 4,07 Metern nun deren 4,35 in der Länge maß. Auch in der Breite legte das Coupé mit 1,59 Metern fünf Zentimeter zu. Das Leergewicht lag trotz Alukarosserie bei rund 750 Kilogramm, ein Aufschlag von 40 Kilo gegen- über dem Käfer. Trotzdem gab sich der Wagen sportlicher, denn der Schwerpunkt lag tiefer und die Karosserie war windschnittiger. 14.950 Franken ...