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... des Problems, ebenso technisch elegant wie ungewöhnlich, bestand in der Positionierung des Motors hinter dem Fahrer. Und so war es am Ende auch ein solcher Special, der das von 1934 bis 1948 andauernde Bestzeit-Monopol der ERA durchbrach. Er wurde 1936 von dem erst 18 Jahre alten David Fry und dessen Mitstreiter Dick Caesar gebaut. Sein markantestes Merkmal: Der Motor saß zwischen Fahrer und Hinterachse. Caesar hatte zuvor einen konventionellen Special mit GN-Chassis gebaut, doch zu seinem Mittelmotorkonzept inspirierten ihn die neuen GP-Wagen der Auto Union. Mit Blick auf die deutschen Autos und die politische Situation der damaligen Zeit nannten Fry und Caesar ihr Auto »Freikaiserwagen«. Es folgten Verbesserungen im Bereich des Motors und des Fahrwerks, und bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erarbeitete sich Joe Fry, David Frys Cousin, den Special-Rekord in Shelsley sowohl in der Turboklasse als auch in der Kategorie der Saugmotoren. Bei Wiederaufnahme der Bergrennen 1946 hatte sich das Entwicklungstempo verschärft, und »Freik«, wie der Freikaiserwagen in Großbritannien genannt wurde, erhielt Einzelradaufhängung an der Vorderachse und Gummifedern hinten, wurde insgesamt schneller und leichter. Nach Einbau eines zweistufigen Turboladers, der das Leistungsgewicht auf 1,97 kg/PS senkte, stellten sich 1948 und 1 949 große Erfolge ein. Dieser Wert ...