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... Stunden von Le Mans 12./13. Juni 1971 „Ich bestritt Le Mans erstmals 1970, mit Ronnie Peterson in einem Werks- Ferrari 512S. Niemand kümmerte sich groß um uns, wir erhielten keine speziellen Instruktionen, was aber auch nicht viel ausmachte, denn wir fielen früh aus. Diesmal mit Porsche war alles bis ins Letzte durchorganisiert. Wir hatten den fantastisch zu fahrenden 917 Langheck und starteten von Platz drei. Dies war das Rennen, das wir wirklich gewinnen wollten. Nach der zweiten Runde der Boxenstopps lagen Jo und ich vorn, bis uns ein Elektrikproblem fast elf Minuten kostete. Nach elf Stunden hatten wir uns dann schon wieder auf Platz zwei zurückgekämpft, als ein hinterer Radträger kollabierte. Nach 70 Minuten Standzeit und Austausch der Teile fuhr ich von 2 bis 5 Uhr morgens nur noch absolut voll. Auf der Hunaudières-Geraden wurde unser 917 LH mit 396 km/h gemessen – das klingt heute überirdisch, aber war bis zur Einführung der Schikanen Ende der 80er-Jahre noch möglich. Ich habe noch heute Gänsehaut, wenn ich daran denke. Leider sollte es dann doch nicht unser Rennen sein. Um 8:30 Uhr am Sonntag kündigte eine Rauchfahne das Ende an, durch das gerissene Motorgehäuse drang Öl. 1000 km von Zeltweg 27. Juni 1971 »Diese Strecke war zwar eine Verbesserung gegenüber dem alten Flugplatzkurs nebenan, doch konnte ich mich nie richtig für sie erwärmen. Auch ...