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... und dem Ferrari auf P3 vor. Wir gewannen zwar unsere Klasse, doch für mich bedeutet ein echter Sieg, wenn man auch als Erster die Linie überfahren hat.« PORSCHE 917 / DIE SAISON 1971 1000 km von Monza 25. April 1971 Das königliche Autodrom hat eine besondere Bedeutung für Bell. Denn hier kam er 1968 beim GP von Italien als Ferrari-Werksfahrer zu seinem ersten Formel-1-Einsatz. Seine Jungfernfahrt in Monza in einem Langstrecken- Auto endete zwar nicht mit einem Sieg, aber immerhin mit einem Platz auf dem Treppchen. »Da ich zuvor in Stuttgart war, fuhr ich mit einem Porsche 914/6 runter nach Italien. Ich war im Training im T-Car Sechster und Schnellster im zweiten Qualifying. Wir hatten für dieses Rennen die leicht verlängerte V ersion des 917 mit den vertikalen Finnen am Heck, und die JWA/Gulf-Autos waren das ganze Wochenende über schneller als die verkappten Werkswagen von Porsche Salzburg/Martini. Leider verloren wir in der 12. Runde viel Zeit, als Arturo Merzario in einem Ferrari 512 M in der Ascari-Schikane mit dem Porsche 910 Spyder von Willy Meier zusammenstieß. Das führte wegen auf der mit Trümmerteilen übersäten Strecke nicht nur zum Ausfall des Werks-Ferrari mit Ickx/Regazzoni, sondern kostete auch uns die Führung, weil Seppi zum Reinigen der ölverschmierten Frontscheibe einen unplanmäßigen Boxenstopp einlegte. Pedro im Schwesterauto störte die ...