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... noch Material, das bis heute noch keiner angeschaut hat! Man stellt sich so vor, dass man sich das alles so ein bisschen durchschaut. Aber wenn du das richtig machen willst, brauchst du technisches Verständnis, musst Querverweise verstehen. Meistens passiert das dann, wenn wir uns in Einzelprojekten um ganz spezielle Themen kümmern. Dann durchforsten wir, ein einzelner Journalist, oder wir zusammen das eine Thema ganz tief und da kommen dann immer noch Dinge raus, die wir bisher so noch nicht wussten. Dann wächst das Archiv natürlich laufend – es kommen immer wieder neue »alte« Bestände dazu. Zum Beispiel aus den 60er-, 70er-Jahren – da wurden die Dinge nicht zentral gesammelt. Da findet man doch immer wieder nochmal was im Unternehmen. Oder ein ehemaliger Mitarbeiter vererbt uns seinen Bestand. Renningenieure ihre gesamten Unterlagen. Es kommt tatsächlich immer noch neues Altes dazu! Und dann natürlich die ganzen »neuen« Sachen. Das heißt wir müssen jetzt schon schauen, dass wir Fahrzeugtypen wie den 996 oder 997 sammeln. Denn heute ist morgen ja schon gestern. INTERVIEW / FRANK JUNG, LEITER PORSCHE ARCHIV Hat man als Archivar den Anspruch, irgendwann mal etwas auszugraben, was vorher noch keiner gefunden hat? Es ist natürlich immer eine besondere Freude, wenn man Sachen findet und sich sagen kann: Wow, dass passt jetzt genau! ...