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... Leser und seine Frau schon seit Langem Rennen bestreiten. Und dann ist da noch der amerikanische Sammler Bill Harrah, der vor vielen Jahren einen V12-Motor aus einem Ferrari 365 GT in einen Jeep einbaute und diesen Jerrari nannte – nein, in die Kategorie Ferrari Classiche fällt er nicht. Harrah motzte außerdem einen 1971er Daytona mit neun Zoll breiten Alufelgen im Heck, verbreiterten Radhäusern und getuntem Motor auf. Aber das sind Ausnahmen. Im Moment dreht sich eigentlich alles um den 911. Und was hat es nun mit dem hier abgebildeten Auto auf sich? Ferrari brachte seinen kleinen Dino 206 GT mit 160 PS aus einem Zweiliter-V6 1968 auf den Markt – mit nur 152 gebauten Exemplaren ein extrem seltenes Auto. 1969 folgte der 192 PS starke 246 GT mit 2,4-Liter-Motor, 1971 dann der GTS mit Targa-Dach. Der Dino – dem das Ferrari-Logo immer verwehrt blieb – war auf den vom Porsche 911 beherrschten Sportwagenmarkt unterhalb der Ferrari-V12-Sportwagenliga ausgerichtet. Die Italiener produzierten 2295 Exemplare des 246 GT und 1274 GTS – und Lagen damit deutlich unter der damaligen Produktion des 911, der heute mit einer Gesamtstückzahl von über einer Million immer noch nicht von der Bildfläche wegzudenken ist. Der Dino 206 GT wurde von Leonardo Fioravanti bei Pininfarina entworfen und gilt als einer der attraktivsten Ferrari aller Zeiten. Mit Karosserie und ...