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... Nordschleife den Tausenden von campenden Fans ein echtes Sommerfeeling vermittelte. Ein riesiges Racefestival, vielleicht das größte der Welt. Unser Team hatte Anfangs Pech: Im Qualifying explodierte der Motor eines Porsche RSR unmittelbar vor mir und ich rutschte mit meinem gelben BMW 2002ti auf der Ölspur in die Leitplanke. (Ausgang Brünnchen – für die, die es interessiert). Die Lenkung war eindeutig getroffen, Zum Glück konnte ich noch in die Box rollen und wir hatten so eine notwendige Rundenzeit, um zum Rennen am nächsten Tag zugelassen zu werden. Meine drei Angel von Engels Rennsport packten das Auto auf den Hänger, sausten nach Aachen, schraubten bis Mitternacht und standen am nächsten Morgen startklar im Paddock. Hurra wir konnten starten! Auf der langen Startund Zielgeraden fanden wir in der Startaufstellung unseren Platz ganz hinten. Das Letzte von 180 Autos. (Ich fahre jedoch den Start von hinten am liebsten, eine Aufholjagd durch ein Feld von langsameren Autos ist immer gut fürs Ego). Während der (gemächlichen) Einführungsrunde über die 25 Kilometer lange Nordschleife traute ich meinen Augen nicht. Kein Fleckchen Erde neben dieser legendären, schmalen Asphaltschlange war frei, kilometerlange Zeltdörfer, zweistöckige Gerüste mit Flaggen und Leinwänden, pflasterten die gesamte Runde. Kein Wunder, dass die Ersten schon eine Woche ...