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... Buschmann (»Mr. Brabus«) 27.8.1955–26.4.2018 !"#! Thomas Imhof // $%!%& Brabus Es ist 1984. Bodo Buschmann sitzt, ganz der Selfmademan, auf dem Heck eines Brabus-Mercedes 500 SEL. Zu diesem Zeitpunkt ist sein im Herbst 1977 noch während eines Juraund Betriebswirtschaftsstudiums gegründetes Tuningunternehmen in Bottrop sieben Jahre alt. Brabus ist die Zusammensetzung der Namen BRAckmann – ein Studienkollege, der aber bald ausscheidet und Rechtsanwalt wird – und BUSCHmann. Was mit einer kleinen Werkstatt hinter dem Mercedes-Autohaus der Eltern beginnt, entwickelt sich in vier Jahrzehnten zum weltgrößten unabhängigen Tuningbetrieb. Mit einer Herstellerlizenz und 128 Millionen Euro Umsatz (Ende 2016) sowie 2500 Mitarbeitern, davon 450 in Deutschland. Als das Bild entstand, befreite sich Buschmann gerade vom anfänglichen Ruf des »Bodo Ballermann«. Der genährt worden war durch Projekte wie einem 190 E mit Fünfliter-V8. Oder fette Reifen und wilde Spoilerschaften. Man darf so weit gehen zu sagen, dass Buschmann im Zuge seiner eigenen Professionalisierung das in gewissen Kreisen noch verpönte Tuning salonfähig gemacht hat, speziell in seiner Zeit als Präsident des von ihm mitgegründeten Tunerverbandes VDAT. Daher sprach er auch immer gern vom »Veredeln«. Doch PS und Speed blieben sein Lebenselixier, verfeinert durch immer mehr ...