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... Teile verschraubt haben. Der Kollege vermutete, dass der Evo III-Ladeluftkühler günstiger sei als das Originalbauteil. Ein Anruf bei einem Mazda-Händler schafft Klarheit: Tatsächlich kostet das Bauteil 2.000 Euro, doch dann winkt der Verkäufer ab: »Ich kann den gar nicht mehr bestellen, die Produktion wurde aufgelassen.« Ein altbekanntes Problem: Historische Fahrzeuge müssen im Wettbewerb mit originalen Bauteilen antreten, die es jedoch mitunter gar nicht mehr zu kaufen gibt. Oft setzt dann ein Run auf Gebrauchtteile ein, die dann jedoch, wenn sie immer seltener werden, naturgemäß in ihrem Preis steigen. In unserem Fall verriet uns der Teamchef, dass es sich um einen Nachbau des originalen Bauteils handle und ein solcher sei ausdrücklich erlaubt. Was aber, wenn es sich um Teile handelt, die nicht so leicht nachzubauen sind oder deren Nachbau extrem kostspielig wäre? Bei Audi quattro-Modellen ist der Zylinderkopf nicht mehr lieferbar, so werden von einem anderen Audi-Modell Teile »entliehen«. Laut Austrian Motorsport kann man Teile zumindest auf nationaler Ebene nachhomologieren lassen, allerdings ist das mit Kosten verbunden und die meisten Fahrer von historischen Autos wollen keine großen Summen in ihre Boliden investieren. In Österreich gab es vor Jahren den Fall, dass der Mitsubishi Lancer Evo IV R4 von Beppo Harrach der Konkurrenz ein Dorn im ...