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... die braven Mainstream-Modelle mit ihren maximal 62 PS starken 1,1-und 1,3-Liter-Motoren Familien zuverlässig und emotionslos von A nach B transportierten, sorgten die bereits kurz nach der Präsentation des Escort auf dem Brüsseler Autosalon 1968 angebotenen sportlichen Ableger wie der »1300GT« und »Escort Sport« mit bis zu 72 PS aus ihren 1,3 Liter großen Vierzylindern für Adrenalinschübe bei den schnelleren Jungs. Und auch die bereits mit der Entwicklung des Ford GT40 beauftragte Sportabteilung Ford AVO – Advanced Vehicles Operation – nahm sich des neuen Modells an und brachte mithilfe der aus dem Lotus Cortina stammenden Antriebstechnik den »Ford Escort TwinCam« an den Start. Damit stand Privatwie Werksfahrern ein bezahlbares und konkurrenzfähiges Sportgerät für Rundstrecke und Rallye zur Verfügung. Insgesamt entstanden vom Lotus-Ford in Halewood und später in Boreham etwa 1.100 Exemplare. Dass die Sportmodelle keine Boulevard-Poser waren, zeigte sich sehr bald: Hannu Mikkola gewann 1970 mit einem vom Werk präparierten Escort die Weltcup-Rallye London-Mexiko. Getreu dem Motto »Win on Sunday, sell on Monday« brachte Ford kurz danach mit dem »Escort Mexiko« eine Straßenversion des Rallyegerätes für jedermann mit dem 86 PS starken 1,6-Liter großen Kent-Motor in die Verkaufsräume. Der hatte zwar nicht mehr die zwei leistungsfördernden obenliegenden ...