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... Leicht, flach und radikal offen Mit dem Sport Spider präsentierte Renault 1995 einen radikalen Mix aus Heck-Mittelmotorbauweise, lupenreinem Rennfahrwerk, Leichtbau und jedweden Verzicht auf Komfort. Eine Kombination, die den ultraflachen Zweisitzer zum Suchtmittel für Kurvenhungrige werden ließ. Die Entwicklung der Rennflunder erfolgte bei der Sport agen- Schmiede Alpine, wo bereits Automobillegenden wie die A 110 entstanden und die 1975 in die Motorsportabteilung »Renault Sport« eingegliedert wurde. Ursprünglich war der Sport Spider für den Einsatz in der Renault Sport Spider Trophy entwickelt worden, die im Vorprogramm der Formel 1 lief – doch schon bald wollten die Fans den kompromisslosen Renner auch auf der Straße sehen. Diesen Wunsch erfüllte Renault gerne – gegen einen Obolus von 55.300 D-Mark. Die Windschutzscheibe inklusive Fahrer-Airbag kostete extra, eine Heizung fehlte ebenso wie ein Dach, und auf Seitenscheiben musste der Eigner ebenso verzichten wie auf ein Radio. Das minimalistische Cockpit bestand lediglich aus Tacho, Drehzahlmesser, Öldruckund Wassertemperaturanzeige. Dafür gestaltete sich der Einstieg durch die nach oben klappenden Schwingtü- ren spektakulär, und der Verzicht auf die Windschutzscheibe sorgte für ein Fahrgefühl wie in einem offenen Rennwagen. Verstellbare Pedale, offen sichtbare Aluprofile, ...