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... 13:07 Stunden hieß nun die neue Bestmarke. Die überlebte zunächst noch die Mille von 1937 – Sieger erneut Pintacuda – ehe Clemente Biondetti 1938 auf einem wunderschönen 8C mit Touring Karosserie und Doppel-Kompressor-Motor aus dem Grand Prix-Rennwagen 308 mit einer Zeit von 11:58 Stunden in einen höhere Sphäre abhob. Ein Schnitt von 135 km/h, der erst 1953 von Marzotto (Ferrari) unterboten wurde. Alle Siegerautos wurden von Motoren getrieben, die der geniale Vittorio Jano konzipiert hatte: 1928 der 6C 1500, dann die 6C 1750 (über die wir in diesem Heft berichten) bis hin zu den 8C 2900. Fast 20 Jahre Erfolge im Spitzenmotorsport mit mehr oder weniger einem Motorenkonzept verdienen größten Respekt! Die Kombi nation aus einem leistungsstarken, robusten und ausbaubaren Motor – aufgeladen durch verschiedene Kompressortypen – mit einem verwindungssteifen Fahrgestell unter einer leichten Alukarosse von Zagato erwies sich speziell bei der Mille als unschlagbar. Anlässlich des 90. Jahrestags des ersten Sieges eines Alfa Romeo beteiligt sich der Hersteller mit großem Engagement an der Mille Miglia 2018. DAS HECK EINES SIEGERS In die Reserveradmulde passten zwei Ersatzreifen – ein Muss angesichts der zumeist noch nicht asphaltierten Landstraßen. 6C1750 GS !1930"32# Hier mit (v.l.) Martini, Cortese und Zehender 1928 Sieger Campari/Ramponi (6C 1500). O C TA N E M Ä R Z 2 018 69 ...