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... beispielsweise experimentierte 1969 mit dem auf dem Ami basierenden M35 mit Einzelscheibe und tauchte 1974 mit dem Zweischeiben-GS noch tiefer ein. Die Verkaufszahlen waren jedoch, nicht zuletzt wegen der Energiekrise und des enormen Motordurstes, desaströs, das Projekt wurde gekippt. Dann gab es noch Mercedes-Benz. Die Schwaben bauten Versuchs-GTs mit Mittelmotor namens C 111, ab 1969 mit einem Dreischeiben-Motor, später mit sogar vier Rotoren, ehe sie für die weiteren C 111 auf Dieselmotoren umschwenkten. Norton baute ein Motorrad mit Kreiskolbenmotor, dem sogar die britische Polizei ihr Vertrauen schenkte. Es gab viele weitere Wankelmotorprojekte, von denen die meisten aber scheiterten. Unter ihnen spielten NSU als Pionier und Mazda als Prediger die größte Rolle. Felix Wankel hatte die Idee für den Motor mit dem bogigdreieckigen Rotationskolben, der sich in einer ovalen Hüllfigur, Trochoïde genannt, drehte, bereits im Jahr 1929. Aber erst 1951 konnte er sie – als Mitarbeiter von NSU – umsetzen. Seine Ursprungsversion hatte ein Kolbengehäuse, das sich seinerseits in einem größeren äußeren Gehäuse drehte, doch NSU-Ingenieur Hanns-Dieter Paschke entwarf eine einfachere Version mit festem Gehäuse. Die ersten Prototypen beider Versionen waren 1957 funktionsfähig, und zu Wankels Verwunderung erhielt Paschkes einfachere Interpretation den ...