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... Crossover baute, wenn auch vor 40 Jahren mit diesem Namen noch niemand etwas anfangen konnte. Stattdessen wurde der Matra- Simca Rancho eher als befremdlich attraktives Betrugsobjekt angesehen. Der Betrug bestand darin, dass er – wegen der großen Räder unter den schwarz verkleideten Radkästen, der klobigen Stoßfänger, der Zusatzscheinwerfer vor der A-Säule, der Dachreling und der Safariverglasung der Kabine – wie ein robuster Allradler aussah, aber keiner war. Er verfügte über viel Bodenfreiheit, einen gezielt verstärkten Unterbau, eine optionale Winde und das Gebaren einer Maschine, mit der man Abenteuer bestehen konnte. Trotzdem war er in einer Schlammschlacht gegen echte Allradkämpfer immer der Abgeschleppte, nie der Abschlepper. Das Styling war das Werk von Antonis Volanis von Matra, der auch die Sportwagen Matra Bagheera und Talbot Murena sowie den ersten Renault Espace entwarf. Der Rancho ließ den Defender, den Jeep Cherokee und das Mercedes G-Modell etwas alt aussehen. Er hatte einen Hauch von Range Rover, nur für einen Bruchteil des Preises. Und er war nützlich. Auf das Flachbodenheck des Simca war eine schicke Innenraumerweiterung aufgesetzt worden, die mehr Länge und Höhe sowie eine luftigere Aura bot. Die langen Schiebefenster wurden durch Oberlichter ergänzt, und die geteilte Heckklappe à la Range Rover erleichterte den Zugang und ...