Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... dicken Backen, mächtige Spoiler oder grobstollige Pneus verunstalten das Design. Seriennah lautete damals die Forderung der Rallyekommission. Und das überzeugte letztlich den Vorstand in Stuttgart, sich dem Thema zu widmen: Was seriennah Erfolg haben würde, müsste doch den Alltagskunden überzeugen, der quasi das gleiche Auto von der Stange kaufen konnte. Das vorsichtige Engagement der Stuttgarter Marke verwundert nicht. Nach dem furchtbaren Rennunfall bei den 24 Stunden von Le Mans 1955 hatte man sich vom Motorsport zurückgezogen. Auf sehr kleiner Flamme beteiligte man sich am Rallyesport der Sechzigerjahre. Bereits damals machte Erich Waxenberger als Versuchsingenieur die Pagode fit für Rallye-Einsätze. Doch dann dauert es noch mehr als zehn Jahre, bis sich der Vorstand für die Beteiligung an der Langstrecken-Rallye London-Sydney 1977 begeistern lässt. Zum Einsatz kommt der 280 E (W 123). Sechs Fahrerteams werden unterstützt, um im Fall einer Niederlage nicht gleich als Werksmannschaft blamiert dazustehen. Doch weit gefehlt. Mit einem Doppelsieg meldet sich Mercedes bei der Mammut- Rallye zurück, die unter anderem durch Afghanistan, Pakistan, Persien und Indien führte. Dadurch ermutigt wird im folgenden Jahr zusätzlich der SLC (C 107) ins Rennen geschickt, genauer gesagt an die Vuelta a la América del Sud, die Südamerika-Rallye 1978. Das robuste Coupé ...