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... of the Road«. Doch der wahre Gegner kam in Gestalt einer weitaus schärferen Waffe aus Maranello. Der Ferrari F40 verfolgte zwar ein technisch konträres Konzept und leicht unterschiedliche Ziele – doch einigte beide das exhibitionistische Styling und eine Kraft, die Menschen an einen neuen Ort brachte, ehe sie am vorherigen angekommen waren. Beim Ferrari ging es primär um rohe Kraft. Sein 2,9 Liter Bi-Turbo-V8 schlug mit 478 PS den 450 PS starken 2,85-Liter-Bi- Turbo-Boxer des 959 und nahm mit 12,2 Sekunden für den Spurt von 0 auf 200 km/h dem allerdings deutlich schwereren Porsche 1,3 Sekunden ab. Aber er tat dies ohne Allradantrieb, ABS (erstaunlich!), geschwindigkeitsabhängige Niveauregulierung, Klimaanlage, Bodenteppiche und Kurbelfenster. Der 959 zielte allerdings gar nicht auf den F40 – zumindest nicht direkt. Denn er sollte zugleich in der Lage sein, Waldwege, Dünen und generell die Zukunft zu meistern. Als Testballon zeigte Porsche auf der Frankfurter IAA von 1983 als 959-Vorläufer die Gruppe B Studie. Der Name war ein Fingerzeig in Richtung Einsatzzweck: Ein – wie für die Homologation in die Gruppe B gefordert – in 200 Exemplaren gebauter und an eine vorhandene Modellreihe angelehnter Supersportwagen, der für Rallyes und Rennen ebenso geeignet sein sollte wie für den Straßenbetrieb. Bei Porsche gab es starke Kräfte, die ...