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... offenkundiges Potenzial raubte einem den Atem.« Der Lola GT bestritt sein erstes Rennen im Mai 1963 in Silverstone. Ferrari wollte nicht, dass Surtees, damals schon Werksfahrer der Italiener, ihn fuhr. Also sprang Tony Maggs, der nie zuvor in dem Wagen gesessen hatte, in letzter Minute ein. Vom letzten Platz gestartet, arbeitete er sich auf den neunten Rang vor, hinter einem Schwarm von Cooper Monaco und Lotus 19 und 23. Eine Woche später startete der GT auf dem Nürburgring, wo er aber von den Ferrari-250P-Prototypen deklassiert wurde und dann ausfiel. Doch Broadley war bereits mit dem Bau zwei weiterer Autos mit einem Fahrgestell aus Aluminium beschäftigt. Das erste davon wurde so spät fertig, dass die beiden Fahrer David Hobbs und Richard Attwood ohne ihr Auto nach Le Mans reisten. Broadley selbst fuhr dann den GT von seiner ersten Werkstatt in Bromley nach Frankreich, wo es gerade noch für die Abnahme reichte. Im Rennen lag der GT zeitweise auf Rang acht, bevor das Colotti-Getriebe, das für ein Lotus- 29-Indycar entwickelt worden war und nicht für den Straßenrenneinsatz taugte, vorhersehbar kaputt ging. »Als das Getriebe wieder eingebaut wurde, hatte es nur noch drei statt vier Gänge«, erinnert sich Hobbs. »Dann ist es mir im Leerlauf stecken geblieben und ich flog in den Esses raus. Eric brach nach dem Rennen fast in Tränen aus.« Aber es gab ...