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... Mitarbeitern der Auto Union gefertigt. Der erste Entwurf der Karosserie stammt wahrscheinlich aus der Feder Georg Hufnagels, der schon in den 1930er-Jahren bei der Entwicklung der Rennwagenkarosserien mitwirkte. 1950 wird der Moskauer Auftrag konkreter: Man bestellt zwei Rennwagen plus einen Ersatzmotor. Der Stahlrohrrahmen besteht aus zwei parallel liegenden Rohren, die mit Querrohren verschweißt sind. Die Leichtbaukarosserie soll nicht mehr als 50 Kilogramm wiegen, die seitlich angebrachten Tanks zählen dabei nicht mit. Der Zwölfzylinder mit einem Hubraum von 1992 ccm leistet 152 PS bei 8000/min, die Ventile steuern vier obenliegende Nockenwellen mit Stirnradantrieb an der Motorrückseite. Eine nasse Zweischeiben-Kupplung mündet in einem 5-Gang-Getriebe, der Antrieb befindet sich im Heck, wie bei den Auto Union Rennwagen der Vorkriegszeit. Neu ist die Anordnung des Getriebes vor der Hinterachse und die Synchronisierung der Gänge zwei bis fünf, was bei Motorsportfahrzeugen aus Gewichtsgründen zu dieser Zeit untypisch ist. Die Doppel- Kurbellenkerachse ähnelt der des Typ D, verfügt aber über Verstärkungen. Die Hinterachse ist eine Neukonstruktion. Wie an der Vorderachse findet sich eine Drehstabfederung. Die Stäbe sind parallel zum Rahmen angebracht, die hydraulischen Stoßdämpfer quer. Das alles kostet viel Zeit und Kraft in der jungen DDR. ...