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... FERRARI 125 S (HINTEN) Der erste unter eigenem Namen von Ferrari hergestellte Wagen und zugleich der erste mit dem Colombo-V12. In seiner Ur-Version ein 1,5-Liter mit einer obenliegenden Nockenwelle pro Zylinderbank und drei Weber-Doppelvergasern. Die Typenbezeichnung weist auf den Inhalt eines der zwölf Zylinder in ccm hin – eine Nomenklatur, die Ferrari für die nächsten drei Jahrzehnte beibehielt. Enzo bestand auf einem Fünfganggetriebe, um die Kraft des drehfreudigen V12 optimal zu nutzen. Bei seinem Debüt am 11. Mai 1947 in Piacenza fiel der erste Ferrari noch aus, doch gewann er nur zwei Wochen später den GP von Rom – erster von sechs Siegen bei 14 Einsätzen im Jahr 1947. 1949 FERRARI 166 MM BARCHETTA Schon nach zwei Jahren hatte sich Ferrari konstruktiv erheblich weiterentwickelt. Bei dieser 166 MM Barchetta (italienisch für »kleines Boot«) setzte die Carrozzeria Touring auf ihre gewichtssparende Superleggera-Bauweise, bei der ein leichter Rahmen aus Profilen unterschiedlicher Form und Stärke mit dünnwandigen Alu-Blechen beplankt wird. Der Motor war eine Zweiliter- Version des Colombo-V12, das Modell eine Weiterentwicklung des 166 S, der 1948 die Mille Miglia gewann. Daher der Zusatz »MM« für das hier abgebildete Fahrzeug, das seinerseits 1949 die Mille gewann. 74 N OV E M B E R 2 017 O C TA N E 70 JA HR E FER R A R I – DIE BEDEU TEN DSTEN MODELLE ...