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... zu ... Lauda mochte das Konzept des 288 GTO, vor allem die von der Formel 1 inspirierte Twin-Turbo- Aufladung. Das Problem: Alle ursprünglich für die Homologation in der FIA Gruppe B benötigten 200 straßenzugelassenen GTO waren bereits gebaut und fest zugeteilt. Zwar hatte Enzo Ferrari mit seiner violetten Tinte den Bau weiterer 71 Zusatzexemplare für VIPs abgesegnet. Doch auch das letzte Modell der Zusatzcharge war bereits an einen langjährigen USA-Händler und Ferrari-Liebhaber gegangen. Lauda fragte nach, ob er nicht doch noch eine Order abgeben könne. Die Antwort: »Impossibile!« Lauda, keiner der sofort aufsteckte, nutzte daraufhin seine Kontakte zu Fiat CEO Vittorio Ghidella. Und zugleich sah Enzo Ferrari eine Möglichkeit, dem von ihm so geschätzten Lauda einen (späten) Dank zu erweisen. Und so kam es, dass sechs Monate nach Auslaufen der Produktion im März 1986 GTO Chassis ZFFPA16B000058329 in Maranello fertiggestellt und vom Commendatore Ferrari himself abgenommen wurde. Eine große Geste, zumal der Bau des Nachzüglers abseits der Produktionslinie nicht gerade billig gewesen war. Laudas Freund, der österreichische Autorevue-Journalist Herbert Völker, erinnert sich, wie er Lauda zur Abholung des Wagens begleitete: »Auch wenn die Beziehung Lauda-Ferrari seine Höhen und Tiefen hatte, hatte Niki vier oder fünf Jahre zuvor in Imola einen ...