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... Fiat-1100-Teilen entwickeltes Fahrwerk mit eigenem Rahmen und Porsche-Vorderradaufhängung.« Am gleichen Salon stellte zugleich Fiat seinen neuen Typ 1100 vor, intern 1100-103 genannt. Eine hübsche kleine Limousine mit 1,1-Liter- Motor und selbsttragender Karosserie. Exakt von diesem Modell entlehnte der Chassis-Bauer Carlo Abarth einige der technischen Komponenten für sein Coupé. Chassis Nummer 205-104 war das vierte von fünf gebauten 205A- Fahrgestellen, die Abarth in den Jahren 1950 bis 1953 konstruierte. Es waren seine ersten eigenen Autos, nachdem er als Rennleiter bei Cisitalia ausgeschieden war. Die ersten drei erhielten Vignale-Coupé- Karosserien und haben bis heute überlebt. Die beiden Chassis 205-101 und -102 nahmen 1950 sogar an der Mille Miglia teil, schnitten aber nicht sonderlich gut ab. Das fünfte Chassis bekam einen Spideraufbau und wurde nach einem schweren Unfall verschrottet. Bei der Nummer 104 griff Abarth auf Teile des neuen Fiat 1100 zurück, namentlich den Motor und das Getriebe. Diese Karosserie liess er bei Ghia bauen. Es handelte sich bei diesem Chassis um einen Plattformrahmen aus Spezialstahl. Die Vorderräder waren einzeln, die hinteren an einer Starrachse aufgehängt. Der Radstand betrug rund 2,23 Meter, der Motor mit 1089 Kubikzentimetern Hubraum leistete eindrückliche 75 PS bei 6000 Umdrehungen. Um die Chassis-Nummer drehen sich ...