Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... der Themse. Nach wenigen Sekunden mischen wir uns auf der Putney Bridge unter die Black Cabs und Doppeldeckerbusse. Der Wagen gibt sich leicht und agil, hüpft von einer Verkehrslü- cke in die nächste wie eine zwischen Forellen schwimmende Elritze. Dabei versuche ich daran zu denken, dass der Ferrari keine Stoßstangen oder andere Puffer hat, um seinen makellosen Körper zu schützen. »Sie wurden schon lange vor meinem Kauf entfernt«, sagt Paul Michaels, »und ich finde es auch viel schöner so. Könnt ihr euch eine 250 Berlinetta mit Stoßstangen vorstellen?« Abseits von dieser verwundbaren Stelle präsentiert sich der Spyder als ideales Stadtauto. Er lenkt einwandfrei, mit genügend Gefühl zur Straße und Rückmeldung, ohne dabei nervös zu werden. Das Vierganggetriebe lässt lässt sich angenehm schalten, und vier hydraulische Dunlop-Scheibenbremsen lassen keine Sorgen in punkto Verzögerung aufkommen. Und weil man in einer rollenden Badewanne unterwegs ist, bist du dem vollen Surround-Sound des Ferrari V12 herrlich hilflos ausgeliefert. Wenn die drei Weber- Vergaser ihre Rachen säubern und das tiefe Grollen des Auspuffs ertönt, kann man sich kein schöneres Crescendo wünschen. Herrlich hallt es von den Schaufenstern und den Wänden der Unterführungen wider. Egal, ob man nun in London, LA oder Little Plumpton (in Lancashire) wohnt – ein California Spyder ...