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... die Linsen der zahlreichen Radaranlagen abgeklebt, Polizisten räumen die Straßen frei und Zuschauer stehen selbst bei den röhrendsten Triebwerken. Bravissimo! Die erste Gleichmäßigkeitsprüfung vor dem Castello in Sirmione, knapp 40 Kilometer nach dem Start in Brescia, hat mittlerweile Tradition. Überall sitzen die Edelfans am Streckenrand hinter dekorativen Strohballen an weißgedeckten Tischen unter Sonnenschirmen und prosten den vorbeifahrenden Teilnehmern zu. Nach den ersten Prüfungen merken wir, dass wir allein mit unseren iPhone-Apps kaum gegen die mit allen technischen Hilfsmitteln vollgestopften Fahrzeuge – die Fahrer können teilweise kaum noch durch die Windschutzscheibe gucken – nicht den Hauch einer Chance haben, unter die Top 100 zu fahren. Angesichts dieser Weltraum-Cockpits entspannen wir uns. Gott sei Dank, hat die Mille Miglia für Jochen eher einen touristischen und kommunikativen Mehrwert: Nach 26 Teilnahmen können wir ganze Kapitel im Roadbook überschlagen – die meisten Streckenabschnitte kennt er aus der Erinnerung. Immer wieder begrüßt er zahlreiche Streckenposten und Zeitnehmer als alte Bekannte und ruft ihnen ein »alla prossima volta« zu. Erstmals endet die erste Etappe der Mille Miglia in Padua auf dem malerischen »Prato della Valle«, einem der größten parkähnlichen Plätze in Europa. Die Begeisterung der Zuschauer ist selbst ...