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... Städte und Gemeinden um die Durchfahrt dieses lautstarken Trosses wunderschöner klassischer Autos samt einer ähnlich großen Anzahl von Supportfahrzeugen und den zahlreichen »Mitschwimmern« bewerben. Doch man kann sich nicht vorstellen, dass es dieses »schönste Rennen der Welt« einmal nicht mehr geben sollte; dazu ist die Nachfrage seitens der Oldtimerbesitzer weltweit – 56 Nationen waren in diesem Jahr am Start – doch noch zu groß. Solange die Fahrt durch wunderschöne historische Dörfer und Städte, über in pittoreske, hügelige Landschaften eingebettete Straße geht, wird dieses Interesse an der Mille Miglia bestehen bleiben. Besonders berührt sind alle Teilnehmer immer wieder von der neidlosen Begeisterung der Zuschauer, die zu Tausenden die Strecke säumen. Ich bin eher etwas betreten, ohne Stopp durch viele Dörfer »nur« durchzurasen, während die Bewohner ihre Oldtimer liebevoll am Straßenrand präsentieren, Flaggen, Tücher und Fahnen geschwenkt werden und aus rotweißem Flatterband abstrakte Dekoelemente entstehen. Und überall stehen alle nur denkbaren Sitzmöbel am Straßenrand, um insbesondere Kreisverkehre und scharfe Kurven zu bevölkern. Mindestens drei Generationen – die Ältesten erinnern sich noch an den vorbeifliegenden Fitch oder Gendebien – jubeln den Teilnehmern zu. Die Vorbereitung auf die Mille Miglia in ihrem Dorf hat die ...