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... Jahre nach Aston Martins einzigem Gesamtsieg in Le Mans waren beim 24-Stunden-Rennen die Aston-Martin-Fans schon während der ersten Runde vollkommen aus dem Häuschen. Nach einem großartigen Start hatte sich Graham Hill in einem neuen Aston schnell und sehr deutlich von seinen Verfolgern abgesetzt. Sein schnittiges, wunderschönes Auto – der DP212 – hielt stundenlang den zweiten Platz gegen deutlich ausgereiftere und lange erprobte Fahrzeuge, sogar gegen speziell für dieses Rennen entwickelte Sport-Prototypen. Das überraschte viele Experten, es begeisterte die Fans. Dann kostete eine Lichtmaschinen-Reparatur wertvolle Zeit, er fiel zurück und – nach nicht einmal sechs Stunden – kam das Aus aufgrund einer defekten Ölleitung. Mehr war nicht drin für den DP212. Drei Jahre zuvor, 1959, sah die Welt für Aston Martin anders aus. Nach Le Mans siegte der DBR1 bei der Tourist Trophy in Goodwood und am Ende die Sportwagen-WM. Daraufhin entschied Aston-Martin-Besitzer David Brown, im Sportwagen-Rennsport wäre nichts mehr zu beweisen. Deshalb konzentrierte er sich voll und ganz auf die Formel 1. Dort war der DBR4 (in der zweiten Saison der DBR5) veraltet. Neue, revolutionäre Konstruktionen mit Heckmotor hatten 1960 das ganze Feld neu sortiert. Wer, wie Aston Martin, mit Frontmotor antrat, hatte in der Formel 1 keine Chance. Durch das Sportwagen-Engagement war ...