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... sowie mehrere Versionen mit alternativem Antrieb in den 70ern. Sie alle waren vielversprechend, doch den jeweiligen Muttergesellschaften – erst BMC, dann British Leyland – fehlte angesichts schwindender Verkäufe im Massengeschäft das Geld für Investitionen. Der MGB erzielte allerdings in seinen diversen Modifikationen bis zum Schluss beachtliche Verkaufszahlen. Der letzte rollte am 23. Oktober 1980 vom Band, nach 514.852 produzierten Exemplaren. Mit von der Partie beim traurigen Fototermin zum Abschluss der Produktion war Designer Don Hayter. Doch schon vor jenem denkwürdigen Tag hatte der MGB einen Platz in der Klassikerszene eingenommen, heute bildet er einen wichtigen Eckpfeiler. Zwar sind wir meilenweit von dem Spielmobil der Swinging Sixties entfernt, das vor fünfzig Jahren in die Automobillandschaft hinein geplatzt ist, aber noch immer vermag es der MGB, Leidenschaft und Enthusiasmus zu wecken – und das spricht eindeutig für den genialen Geist, der dahinter stand. Hayter bleibt trotzdem bescheiden. »Sicher: er hat ein viel größeres Publikum angesprochen als der MGA, und sein Erfolg schmeichelt mir. Der MGB war achtzehn Jahre lang mein Leben, aber alles, was ich getan habe, steht im Zusammenhang mit dem Team, das ihn geschaffen hat.« Mag sein. Aber ohne den fantastischen Look, den sein Designer ihm gab, wäre der MGB vielleicht nur ...