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... enn ich irgendetwas Erwähnenswertes geleistet haben sollte, dann vor allem aus dem einen Grund: um Dinge – und Menschen – zusammenzubringen«, sagte einmal Carroll Shelby. »Beispielsweise den V8- Motor und das AC-Chassis.« Rückblende in die frühen 1960er: Die Hurlock-Brüder, Besitzer der Firma AC Cars Ltd., haben nicht den blassesten Schimmer, dass schon bald ein Geflügel-Farmer aus Texas in ihre ehrwürdige Manufaktur reinspazieren und alles auf den Kopf stellen wird. Die Atmosphäre in den Räumlichkeiten der englischen Garagisten, im Moment noch wie bei Charles Dickens, wird danach nie wieder so sein wie zuvor. Der von den Engländern hergestellte AC Ace war ein leichter Roadster mit einem einfachen, von John Tojeiro gezeichneten Leiterrahmen: Rohre von 7,5 cm Durchmesser, Diagonalstreben zur Verstärkung sowie Box-Strukturen an jedem Ende, an denen die Einzelradaufhängung mit quer eingebauter Blattfeder befestigt war. Das wunderschöne Alu-Kleid war auf die Längsträger des Rahmens und diverse Stahlbänder genietet, die die Form vorgaben. Seit 1950 war der Ace gerade tausend Mal gebaut worden, inzwischen liefen die Geschäfte noch schleppender. Bis der Texaner reingeschneit kam – nebenbei Sieger der 24 Stunden von Le Mans – und 100 Chassis orderte! Da rollte bei den Hurlocks wieder der Rubel. Shelby Cobra 260 Zugeschaut, mitgebaut: Man nehme einen ...