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... ihren Freiflug mit zwölf – offiziell erst 1942 zum 16. Geburtstag. Das mit dem Alter nahm sie auch in der Highschool nicht so genau, als sie sich bei einer Airline einen Job ermogelte. Nachtschicht; übrigens die einzige Möglichkeit, überhaupt dort zu arbeiten, denn sowohl im militärischen als auch zivilen Flugdienst waren Frauen unerwünscht. Tagsüber sammelte sie weiterhin private Flugstunden. Gegen Kriegsende unterrichtete sie in einer von ihren Eltern gegründeten Flugschule. Als ihr Vater 1946 eine Flugschau organisierte, sollte auch Betty daran teilnehmen. Innerhalb von zwei Wochen lernte sie auf einer geborgten Maschine Loopings und Längsrollen. Das reichte aus: Direkt nach der Vorführung kam ein Promoter und erkundigte sich, was sie verlangen würde, um in seiner Show aufzutreten. Für 25 Dollar wurde sie mit gerade eben zwanzig Jahren zur professionellen Kunstfliegerin. Von 1948 bis 1950 gewann sie die Internationale Frauenkunst f lugmeisterschaft und sammelte zahllose Preise und Rekorde – auch als erste Frau, die im Kopfüberflug mit der Propellermaschine ein in vier Metern Höhe über dem Boden gespanntes Gummiseil zerschnitt – und wahrscheinlich auch als erste, die es trotz Motorausfall schaffte, die Kiste wieder umzudrehen und zu landen – bis hin zu Rekorden mit einer P51 Mustang und einem von Schallmauerpionier Chuck ...