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... Umdrehungen. Dreht man ihn auf 5000 U/min hoch, schießt er ab wie eine Rakete. »Wir ermuntern unsere Kunden dazu, unter 5000 Umdrehungen zu bleiben«, sagt Brace, »aber er kommt fast an die 6000er-Marke heran.« Die Topleistungsdaten sind so, wie man sie von einem Auto mit nur 1029 kg Gewicht erwartet; was den Eagle bemerkenswert macht, ist die Art und Weise, wie er auf die welligen und mitunter Schlaglöcherreichen englischen Landstraßen reagiert. Federbeine von Öhlins und eine modifizierte Lenkgeometrie mit mehr Neigung der Achszapfen und einem negativen Sturz für die großen Vredestein- Reifen (215/60 R16) sorgen dafür, dass er satt auf der Straße liegt. Und sich nicht der etwas verstörende Eindruck aufdrängt, man würde einen außer Kontrolle geratenen Zug lenken, wie das bei einem normalen E-Type sehr schnell der Fall sein kann. Der E-Type war schon immer recht steif, doch die Modifikationen haben ein fast modernes Maß an Steifigkeit zur Folge, was wiederum den Öhlins- Dämpfern einiges abverlangt. Für ein richtig modernes Fahrgefühl ist der Federweg einfach nicht groß genug. Und trotz der Bemühungen um eine bessere Aufhängungsgeometrie ist die Lenkung – obwohl gut gewichtet und ziemlich genau – wenig kommunikativ. Vielleicht ginge es besser ohne die Servounterstützung; schließlich wiegt der Wagen über 200 kg weniger als ein Standard-E-Type, und ...