Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... 308 GT4 SIND SCHLECHT GEPFLEGT WORDEN, ETLICHE WURDEN UMLACKIERT UND MEHR REPARIERT ALS RESTAURIERT.« neidvollen Nachbarn erst einmal erklären musste. In der zweiten Serie des 308 GT4 ab Mai 1976 führte Ferrari zwar noch sein traditionelles Markenzeichen auf der Dino-Haube ein – und hinten durfte sich das Pferdchen am Heck aufbäumen, aber da war es schon zu spät. Der große Pluspunkt für den 308 GT4 war der neue Motor, mit dem Ferrari seine Serien-Achtzylinder begründete. Der wurde nö- tig, weil die Konkurrenz damit antrat und er für Amerika eine große Rolle spielte. Mit drei Litern Hubraum war man aber der Konkurrenz um eine Nasenlänge voraus (es gab aus steuerlichen Gründen noch eine Zweiliterversion genannt 208 GT4 für Italien). Der neue Motor von Franco Rocchi zeigte ein gutes Ansprechverhalten, drehte sehr schön und erfüllte die neuen Abgasvorschriften. Dass sein Potenzial im 308 nicht ausgeschöpft war zeigten die Weiterentwicklungen mit mehr Hubraum im 328 und 348. Dazu passten die deutlich verbesserten Fahreigenschaften, obwohl Chassis und Fahrwerk im Wesentlichen vom Dino 246 übernommen wurden. Das sorgt für eine ausgewogene Straßenlage. Gefährlich sind nur Lastwechselreaktionen, was für Mittelmotor- Konzepte recht typisch ist. Der schön drehende V8 sorgte für sehr gute Fahrleistungen, wie die Tester in zeitgenössischen Berichten einhellig ...