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... und ich fuhr damit in die Waschanlage. Bei der Berührung mit dem kalten Wasser blockierten die Bremsen, das Auto bewegte sich nicht mehr vom Fleck und ich bekam Panik. Über mehrere Stunden blockierte es die Waschstraße bis wir es mit Muskelkraft hinausbugsiert hatten.« Obwohl kein Autonarr, kann Kubisch an einem Maybach nicht einfach vorübergehen. Schließlich kennt er dessen Geschichte noch ganz genau und resümiert stolz die lückenlose Historie, die mit einer Bestellung der NSDAP begann und später in Privathand endete. »Provenienzforschung ist bei uns ganz wichtig, aber dafür ist viel, viel Recherche erforderlich. Das verursacht Zeitaufwand und Kosten, die nur noch selten bewilligt werden. Trotzdem geht es staatlichen Museen meist besser als den privaten.« Kubisch biegt in eine angrenzende Halle ab. Hier stehen zeitgenössische Objekte in den Gängen: Schränke, Gerätschaften, Motoren und schwer identifizierbare Requisiten. Das Schönste sei es, findet Kubisch, Ausstellungen zu machen. »Früher wurde in kleinen Teams noch selbst gemalert und wurden Nägel in die Wand gehauen. Wenn dann die Last bei der Eröffnung von einem abfiel, war man gespannt auf die Presseberichterstattung und die Besucher.« Gern ging Kubisch mit seinen Ausstellungen auf Wanderschaft, denn er wollte die Berlin-Historie über die Grenzen hinaus zeigen. »Wir suchten Kontakt zu ...