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... Was nicht ganz zum Preis von 100.000 DM passte, selbst wenn sich der Reihenmotor mit 277 PS als solide erwies und den M1 bis 1983 zum schnellsten Seriensportwagen eines deutschen Herstellers machte. Heute genießt der BMW M1 einen (späten) Ruhm, den er nicht nur seiner Rennsport-Historie und der exklusiven Stückzahl von 453 Exemplaren verdankt, die zwischen Herbst 1978 und Ende 1981 gefertigt wurden. Sondern in zunehmendem Maße einer rasanten Wertsteigerung, ausgelöst durch Meldungen über seltene Auktionsangebote wie jenem 1981er M1 mit rund 11.500 Kilometer, der Anfang März 2015 auf Amelia Island für ein Estimate von 400.000 bis 450.000 Dollar anstand. Genau bis vor zwei Jahren war der M1 stark unterbewertet, was am geringen Bekanntheitsgrad gelegen hat. Selbst BMW Enthusiasten kannten ihn nicht und hielten ihn für einen Ferrari oder einen anderen Exoten. Zugleich stellte BMW wie schon beim 328 oder 507 seine geringe Stückzahl nicht so in den Vordergrund wie zum Beispiel Mercedes beim 300 SL Flügeltürer. Interessenten für ein Straßenauto sollten vor Unterzeichnen des Kaufvertrags den unter der Kunststoffkarosserie verborgenen Stahlrahmen genau inspizieren. Nach rund 40 Jahre und bei schlechter Pflege rosten die Türen und die ziemlich weit unten sitzenden Längsträ- ger, auf denen der Motor montiert ist. Die Feuchtigkeit sammelt sich in den ...