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... wieder zu den anspruchsvollsten Rallyes des Jahres. Vier Tage, acht Etappen, 16 Zeitkontrollen, 24 Wertungsprüfungen und 1715 Streckenkilometer waren zu überstehen – es gibt Menschen, die sich eine Reise von Frankfurt nach Monte Carlo gemütlicher vorstellen. Zumal Oldtimer im Rallye-Trim wenig Komfort bieten und ihre Mucken und Macken haben. »Da steckste nicht drin«, wie die Mechaniker zu sagen pflegen. Einige Unbedarfte überreizten allerdings ihre Technik, als sie mit ihrem Sonntagsauto schnell mal bis zum Col de Turini stürmen wollten. So etwas kann Jens Herkommer nicht passieren. Der einst jüngste Kfz-Meister Sachsens präpariert nicht nur seinen eigenen Skoda 130 LR regelmäßig zur Histo Monte, sondern alle Fahrzeuge vom Skoda- Team. Ein Mann, der am Wochenende einen kaputten Motor wieder aufbauen kann, weil er über das Wissen und die Motorentechnik in seiner Werkstatt im Erzgebirge verfügt. Ein Mann, der aber auch einen digitalen Tripmaster entwickelt hat, mit dem sich Gleichmäßigkeitsprüfungen fahren lassen. Hidden Champions nennt man solche Experten. Vorbereitung ist das eine, doch die Kunst bei Oldtimer-Rallye liegt in der Gleichmäßigkeitsfahrt. Vor 17 Jahren war der Autor schon mal auf der AvD Histo Monte und erinnert sich noch gut daran, dass vor allem auf Sollzeit gefahren wurde – man jagte über die Strecken und wartete 100 Meter vor ...