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... jetzt der Eindruck entsteht, dass es sich bei der Journées d’Automone um ein reichlich abgehobenes Event versnobter Pariser handelt, dann liegen Sie damit leider völlig falsch. Das Gegenteil ist der Fall! Man trifft sich am Freitagabend in der offenen Remise des Château de Fère in der Champagne. Weil’s Mitte Oktober schon reichlich frisch ist, brennt ein offenes Feuer und man sitzt mit dicken Jacken und klammen Fingern an groben Holztischen. Greift sich etwas Fleisch vom Grill, Salat und frisches Brot und dazu ein Fläschchen vom guten Roten. Dem Pariser Wochenendverkehr und dem französischlässigen Umgang mit Terminen und Uhrzeiten geschuldet, trudeln die Teilnehmer erst nach und nach ein. Und jeder Neuankömmling ist Anlass für großes Hallo. Denn die meisten Freunde der französischen Herbstausfahrt kennen sich schon lange. Als eines von nur zwei deutschen Teams, bereiteten wir uns daher eher auf eine Außenseiterrolle vor. Zumal nur die Hälfte des OCTANE- Teams entspannt französisch parlieren konnte und wir uns weniger durch das deutsche Kennzeichen, als über das termingerechte Eintreffen sofort als »les Allemands« geoutet hatten. Aber auf der Rennstrecke gelten sowieso andere Regeln. Spätestens, nachdem wir uns am anderen Morgen als eine der ersten auf die noch vom Herbstnebel feuchte Strecke des Circuit des Ecuyers wagten, hatten wir ...