Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... winkte ab: Das wüsste erstens niemand und würde zweitens niemanden kümmern. Er hatte recht – nicht einmal meinen engsten Freunden in Wien war das aufgefallen! Die Dreharbeiten dauerten knappe vier Wochen – für gerade mal 90 Sekunden im Film. Der Zahltag fiel opulent aus. Es war ein Jahr vergangen, als ich von einem amerikanischen Filmscout einen Anruf erhielt. Ich möge in die schummrige Bar der Wiener Nobelherberge Bristol kommen. Dort erwartete mich ein kleiner, gedrungener Mann, bei Whiskey und Zigarre. Er kam gleich zur Sache. Steve McQueen plane einen Film über das 24 Stunden Rennen in Le Mans und sie suchten Stuntmen. Ich zögerte keine Sekunde, packte meinen Dauerpartner Peter Huber in einen Volvo und fuhr los. Damals ein langer, mühsamer Weg, weil zu achtzig Prozent auf schlechten Freilandstraßen. Der 007-Produktionschef Hubert Fröhlich, der Mann mit dem Feldwebelton, hatte für Mc- Queens Projekt nahe der Rennstrecke ein veritables Barackendorf aufgebaut, genannt »Solar-Village«. Hubert war ein langjähriger Freund von Steve und bei vielen Projekten des US-Stars dabei. Regisseur war zu diesem Zeitpunkt John Sturgess, eigentlich der Entdecker McQueens, bei uns berühmt durch »Die glorreichen Sieben« und »Gesprengte Ketten«. Irgendwann tauchte auch »Mister Superstar« Steve höchstpersönlich auf. Verdunkelt durch eine RayBan-Brille und gefolgt von einer ...