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... der Zauberlehrling sich sein erstes eigenes Wallis-Blackburne Speedway zusammen. »Ich war ja immer Mechaniker, Testfahrer und Rennfahrer in Personalunion«, erklärte er später sein Talent. »Ein Rennsieg war extrem wichtig, weil er signalisiert, dass der Erfolg immer vom richtigen Koordinieren all dieser Funktionen abhängt.« Nach seinen ersten erfolgreichen Einsätzen auf Norton wurde John von MV Agusta 1956 als Werksfahrer angeheuert und gewann auf Anhieb die Tourist Trophy und so wichtige 500er-Rennen wie den GP von Belgien und Holland – was ihm prompt den Weltmeister-Titel sicherte. Da er sowohl in der 350er als auch in der 500er Klasse startete, konnte er von 1956–60 38 Siege und sieben WM-Titel herausfahren. In England wurde er darauf zum Sportler des Jahres gewählt. »Er geht ab wie eine Bombe und hat dennoch einen so eleganten Stil«, jubelte ein Reporter, »es ist einfach eine Freude, ihn beim Fahren zu erleben.« Das war die Zeit, als die Rennfahrer beim Start am Nürburgring noch ihre Maschinen anschoben, sich beim Anfahren auf den Sattel war- John Surtees fen und beim rasanten Beschleunigen das rechte Bein irgendwie um das Hinterrad schlenkerten. Ihren englischen MV Agusta-Helden nannten die Italiener damals »Figlio del vento« – »Sohn des Windes«. Dass John Surtees danach auf vier Rädern erfolgreich wurde, lag an der rigiden ...