Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... ging der 212 aus seiner zweijährigen Restaurierungsphase mit einem erstaunlich hohen Anteil an Originalkomponenten hervor – und mit einem Erscheinungsbild, das sowohl innen als auch außen exakt dem seines ersten Auftritts 1953 in Turin entsprach. »Unsere Philosophie bei dieser Restaurierung war, ein historisches 3D-Dokument davon zu konstruieren, wie Vignale diese Autos gebaut hat«, sagt Paul Russell. Sowohl das fertige Auto als auch seine Erfolge geben ihm recht. 2015 gewann der 212 gleich drei Titel: den Klassensieg beim Cavallino Classic Sports Sunday, einen Platin-Award beim Cavallino Concorso d’Eleganza und den Preis für die sorgfältigste Restaurierung beim Concorso d’Eleganza in der Villa d’Este. Den 212 zu fahren, ist in der Tat eine 3D-Dokumentation, ein Erleben der wahren Persönlichkeit dieses frühen Ferrari-Straßenwagens. Und das ist ganz schön anstrengend. Das Fünfganggetriebe ist in den oberen drei Gängen synchronisiert, trotzdem muss Zwischengas gegeben werden, und dabei sind die Pedale nicht gerade hilfreich. Vor allem das Gaspedal hat eine unbequeme Stellung und ist klobig. Die Trommelbremsen brauchen ebenfalls viel Kraft im Bein, und die Lenkung, die mit zunehmendem Speed zwar leichter wird, bedeutet unter 50 km/h echtes Fitnesstraining. Hat man aber mal die Zone erreicht, die Russell mit »happy place« bezeichnet, ...