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... die Frage, wie Michael Scotts Astura unter das Buschwerk in Weybridge geriet. Offensichtlich wurde er auf dem britischen Markt verkauft, denn die Instrumente waren auf britische Maß- einheiten geeicht. Die Tatsache, dass es ein Rechtslenker war, ist kein Anhaltspunkt, Lancia baute erst ab 1955 Linkslenker. Niemand schien die frühe Historie zu kennen. Aber ein Foto, das Eric Clapton am Steuer des Astura zeigt, gibt dafür einen sehr wichtigen Hinweis: Das Nummernschild DLM 727 wurde im November 1936 in London vergeben. Das war einen Monat nach der Motorshow im Londoner Olympia, dem letztmaligen Austragungsort der jährlichen Ausstellung vor dem Wechsel nach Earl’s Court ein Jahr später. Auf dem Lancia-Stand waren damals nur drei Autos zu sehen: Zwei Exemplare des neuen Aprilia – eine Limousine für 345 Pfund und ein Coupé für 495 Pfund – und eine Astura-Sonderanfertigung (tituliert als ,Dualpurpose Allweather Tourer‘) für 1295 Pfund. Dieser Preis entsprach nicht nur dem eines Bugatti 57 S, der Preis von 600 Pfund für die Karosserie entsprach zugleich fast den 695 Pfund für das Fahrwerk. Hier musste es sich also um ein ganz besonderes Auto handeln. Während die englische Zeitschrift The Motor sich in ihrem Bericht über die Show auf den Aprilia beschränkte und vom Astura nur ein Foto abdruckte, brachte ein Cartoon in Autocar endgültige Klarheit: Es ...