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... Die Power-Fans unter den Capri- Jüngern mussten sich bis 1981 gedulden, durften sich dann jedoch über das mit 25.950 Mark preiswerteste Fahrzeug in der 200 km/h-Liga in Form des Capri 2.8i freuen. Mit seinem tiefergelegten Bilstein-Fahrwerk, der straffen Federung, den 205/60 breiten Reifen, den innenbelüfteten Scheibenbremsen und den Recaro-Sportsitzen zählen die ersten 2.8i heute zu den begehrtesten Capri-Modellen. Mit seinem 2792 Kubikzentimeter großen V6, der von einem Bosch K-Jetronic Einspritzsystem mit Sprit versorgt wird, spurtete der Capri 2.8i in gut acht Sekunden auf Tempo hundert und erreichte eine Topspeed von knapp 210 km/h. Mit diesen Fahrleistungen konnte er endlich wieder mit seinen Rivalen vom Schlage des Alfa GTV6 oder Porsche 924 mithalten – wie einst der 150 PS starke RS 2600 aus der ersten Capri-Serie, von dem von 1970 bis 1972 nur 1.000 Exemplare zur Homologation für den Tourenwagen-Sport entstanden. Noch rarer war der zur IAA 1981 vorgestellte Capri 2.8 turbo: Der 188 PS starke und 33.300 Mark teure Motorsport-Ableger war auf 200 Stück limitiert und wurde nur bis 1982 in den Preislisten geführt. 1983 rückte Ford einem Hauptkritikpunkt am Capri 2.8i zu Leibe und tauschte das antiquierte Viergang- Schaltgetriebe gegen eine zeitgemäße Version mit fünf Übersetzungsstufen. Ein Jahr später erhielt der Capri ...