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... machten Proteste der italienischen und französischen Behörden eine leichte Veränderung des Rahmens notwendig, sodass die Klappen danach weiter herunter reichten und wie Mövenflügel nach oben schwangen – der Flügeltürer war geboren. Sein erstes Rennen absolvierte der 300 SL auf der Mille Miglia 1952 – Karl Kling wurde Zweiter hinter einem Ferrari, Vorkriegsheld Rudolf Caracciola wurde Vierter. Bald folgte ein Sportwagenrennen in Bern im Vorprogramm des Grand Prix der Schweiz. Vier Wagen nahmen teil, und alle waren zum ersten und letzten Mal in unterschiedlichen Farben lackiert. Sie belegten die ersten drei Plätze, während Wahl-Schweizer Caracciola nach einem schweren Unfall ausfiel und seine Karriere beenden musste. Seine Bewährungsprobe beim berühmtesten Rennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans, bestand der 300 SL mit wehenden Fahnen. Auf dem ersten und zweiten Platz landeten 300 SL mit den Teams Hermann Lang/Fritz Riess und Theo Helfrich/Helmut Niedermayr. Für das nächste Rennen, den 229 km-Sprint um den gewundenen Nürburgring, wurden den Stuttgarter Rennern die Flügel gestutzt, wenn man so sagen will – die SL traten als offene Roadster an. In Ermangelung echter Konkurrenz belegten die 300er wieder die ersten beiden Plätze. Am Ende des Jahres setzten die Wagen wieder mit geschlossenen Coupé-Karosserien noch einen glorreichen ...