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... passenderweise »Hermitage« genannt – die Einsiedlerklause. Geboren wurde er als Sohn eines Vikars im Grenzland von Wales. Er nahm ein Studium als Elektroingenieur auf und meldete bereits in seinen frühen Zwanzigern das Patent für ein Elektro-Getriebe in LKWs an. Damit war er reif für einen Job bei Leyland Motors, wo seine Passion für Geschwindigkeit schnell jegliches Interesse an kommerziellen Motoren überstrahlte. Thomas entwarf den riesigen und höchst erfolgreichen Leyland-Eight-Tourer, der bei den Olympischen Spielen von 1920 vorgestellt wurde. Angetrieben von einem Reihenachtzylinder, den er zusammen mit Reid Railton konstruierte – jenem Mann, der später die Folgen des verhängnisvollen Tags in Pendine in Augenschein nehmen sollte. Trotz des Missvergnügens seiner Bosse bei Leyland ließ es sich Thomas nicht nehmen, den Eight abzuspecken und ihn für Rennen nach Brooklands zu entführen; seine Größe und Kraft waren ideal, um Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen. Nach 1922 nahm Thomas’ Mission zunehmend besessene Züge an. Während seine Fertigkeiten als Techniker und Fahrer unbestritten waren, mangelte es ihm jedoch an den finanziellen Möglichkeiten. Als sich 1924 die Gelegenheit ergab, den Higham Special aus dem Nachlass des verstorbenen Grafen Louis Zborowski zu einem unschlagbaren Preis zu erwerben, eröffnete sich ihm die ...