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... braune Zahn der Zeit. Das bedeutete Zerlegen bis auf die letzte Schraube, Entrosten und aufwendige Spenglerei. »Reparaturbleche gibt es natürlich nicht«, erzählt Schön. »Außerdem wurde das Auto damals von Vignale verbreitert und entspricht nicht mehr den Maßen des originalen 1100er. Ersatzbleche mussten wie damals von Hand gedengelt werden.« Anschließend wird neu grundiert Der Motor geht zum Instandsetzer und wird gehont, danach kommen Übermaß- kolben hinein. Nur das Getriebe bleibt ungeöffnet und funktioniert nach wie vor tadellos. Die beschädigten Emaille-Embleme an der Karosserie findet Schön übers Internet in – Tokio. Ein Drehzahlmesser ist serienmäßig nicht an Bord, wird aber für die Rallyes gebraucht. Schön lässt das dritte Rundinstrument sauber ins Armaturenbrett integrieren, das Ziffernblatt mit der Drehzahlskala lässt er sich von einem Uhrmacher anfertigen. Der Innenraum wird unter Verwendung von Originalmaterial überholt, die mit rotem Plüsch bezogenen Sitze frisch beledert und für neue Borrani-Felgen reicht es auch noch. Heute wird das Vignale-Coupé regelmäßig mit viel Spaß bewegt. »Ich weiß nicht genau, wieviel PS er hat, aber sehr viel mehr als die serienmäßigen 50 können es nicht sein«, sagt der Innsbrucker. Weil das Gewicht des Wagens aber kaum über 750 Kilogramm liegt, geht das kleine Coupé recht zügig und schafft 140-150 km/h ...