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... 911er Cabriolet einzuführen, dank der Fortschritte bei hochfestem Stahl, einer verbesserten Schalenbauweise und einem Motor, der dem zusätzlichen Gewicht gewachsen war. Und doch gibt es viel Interessantes über diesen alten Prototyp zu berichten: Auf der Straße fühlt sich der 901 klein und zierlich an. Schaut man sich im Fahrgastraum um, fällt einem auf, dass die Verkleidung aus billigem Vinyl besteht und nicht gerade durch perfekte Verarbeitung glänzt. Die Türen wiederum schließen beeindruckend fest und machen dabei ein angenehmes Klackgeräusch, was für den bemerkenswert guten Zustand der Karosserie spricht. Die Seitenfenster sind aus Perspex und unter der vorderen Haube befindet sich ein Ersatzreifen, auf dem »Fallversuch« geschrieben steht. Die Sitze sind mittig mit einem Hahnentrittmuster versehen worden, das wahrscheinlich nicht ganz original ist, aber doch durchaus zeitgemäß wirkt. Aber die Polster sind ein wenig zu federnd und nachgiebig. Der 2-Liter-Motor feuert ungebärdig, dank des zur Bauzeit aktuellen, aber lausigen Solex Vergasers. Porsche tauschte diese später gegen die weitaus besseren Weber und gegen eine mechanische Kraftstoffeinspritzung aus. Die Kupplung ist leichtgängig, wenn auch die Getriebekulisse ein wenig sensibel reagiert. Also, dann werden wir diesen Erlkönig mal so richtig an seine Grenzen führen! Na, ja, ...