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... Oho! Auch in Zeiten der Volldigitalisierung haben die Innenraumgestalter, die sich mittlerweile Human-Interface-Designer nennen, bemerkt, dass die gute alte analoge Uhr immer noch die beste Form ist, dem Fahrer essenzielle Informationen so zu vermitteln, dass der nicht von seiner eigentlichen Aufgabe, dem Fahren, abgelenkt wird. Wenn ich mir im Vergleich dazu die klassisch schlichte Instrumententafel eines »Strich-Acht« von 1968 anschaue stelle ich fest: Fortschritt besteht heute offensichtlich nicht darin, Gutes besser zu machen, sondern Gleiches anders. Doch dann, meine Liebe, geht es erst richtig los und heißt bei Audi »Virtual Cockpit«! Damit kannst du ohne Mühe die Pilotenkanzel eines Jumbo-Jets in einen modernen SUV transferieren. Das Einzige, was dir nicht angezeigt wird, ist die Flughöhe. Zumindest habe ich diese zwischen Boost-Indicator, Rekuperations-Level, Predictive Efficiency Assist, Ice-Hazard Warning, Trailing Car Radar Distance und Lane Assist Activation nicht entdeckt. Selbst wenn ich es möchte, kann ich es mir an dieser Stelle nicht verkneifen, an die schlichte Schönheit zweier in Walnussholz gefasster Smiths-Instrumente in frühen Jaguar-Modellen zu denken. Oder an die fast Armanihaft reduzierte Armaturenbrettgestaltung der gro- ßen Nachkriegs-Alfas. Ganz zu schweigen von den ergonomischen Höhenflügen der BMW-Cockpits der ...