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... William Lyons war ein notorischer Pfennigfuchser. Er quetschte seine Zulieferer aus, wo es nur ging. Billigteile wie elektrische Komponenten und Dynamos von Lucas brachten ihm den Spitznamen »Fürst der Finsternis« ein. Da sie preiswert und zahlreich zu haben waren, wurden viele E-Modelle nach der Blüte ihrer aufregenden Jugend verheizt, vernachlässigt und wenig wertgeschätzt. Kritik an der übertrieben weichen Federung und Bremsanlage wurde laut, weil der starke Motor ungebrochen für 220 km/h gut war. Was ein heruntergerittenes Fahrwerk nicht ohne Weiteres auffangen konnte. Der E ist ein komplexes Fahrzeug, dessen vorderer Unterbau und hintere Aufhängung mit der Zeit zum Verschleiß neigen – das bringt derlei »müde alte Hunde« entsprechend ins Schlottern. Die Swinging Sixties begannen gegen Ende 1966, als Britannien noch immer an den Folgen des Zweiten Weltkriegs litt. Erstaunlich, dass das E-Modell tatsächlich bereits in den Fünfzigern erdacht worden war. Sir William Lyons war auf der Suche nach einem Ersatz für den XK, der 1948 als schnellster straßentauglicher Sportwagen vorgestellt worden war. In den dazwischenliegenden Jahren dominierte Jaguar auf den Rennstrecken, besonders bei den 24 Stunden von Le Mans mit den C- und D-Modellen. Der erste E-Prototyp war der 1957 fertiggestellte E1A unter Federführung von Chefingenieur Bill Heynes. Er ...