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... mit den Kleinen, als sie die Großen necken, ärgern, beschämen. Es gibt Situationen, da geht nichts über einen Frontantrieb.« Im September 1975 hatte Renault den R5 Alpine als »die frechsten dreieinhalb Meter der Welt« vorgestellt. Der Namenszusatz »Alpine« adelt den R5 als Erbe einer Sportwagendynastie: Renault hatte die Marke 1972 gekauft und betraut deren Rallye-WM-erfahrene Techniker mit der Aufrüstung des Kleinwagens. So werden die R5-Rohkarossen aus dem Renault-Werk Flins in die Alpine- Schmiede Dieppe an der Kanalküste geliefert, um dort den auf 93 PS getrimmten 1,4-Liter Vierzylinder, das aus dem R16 TX adaptierte Fünfgang- Schaltgetriebe und das straffer abgestimmte R5-Fahrwerk montieren zu lassen. Äußere Insignien der Sportlichkeit des in Schwarz und der Nationalwie traditionellen Alpine-Farbe Blau lackierten Golf GTI-Konkurrenten sind breite Zierstreifen auf den Flanken sowie der Motorhaube inklusive dem charakteristischen Alpine-»A« mit angehängter »5«. Drinnen gibt’s sportliche Rundinstrumente, ein Sportlenkrad mit gelochten Speichen und Schalensitze mit zunächst integrierten, dann aufgesteckten Kopfstützen. Noch im Premierenjahr verlassen 130 Renault 5 Alpine die Montagestraße: Ab dem 23. Dezember werden sie in Frankreich an handverlesene Kunden aus der Bestellliste geliefert, ein vorzeitiges ...