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... im Transportwesen. Anfang der 1930er, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, pendelte Fishburn regelmäßig zu einem Zweitbüro, genau wie Henry Royce. Mit dem Unterschied, dass sein Büro an der Wall Street lag und das Transportmittel für seine Pendelei ein Cunard- Dampfer war. Er hatte ein Luxusapartment auf dem höchsten Gebäude im schicken Londoner Stadtteil Piccadilly, ein Ferienhaus auf der Isle of Wight, wo sein Hochseeschnellboot vor Anker lag, und die Boulevardpresse verfolgte sein Privatleben. Stil und Schneid besaß er im Überfluss. LIGA DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GENTLEMEN Der schnittige John Eskdale Fishburn und sein Rolls, den er genauso schnittig umbauen ließ Mit Fishburn als Käufer des 25 EX kam eine gewöhnliche Karosserie logischerweise nicht in Frage. Er brachte den Wagen zur Karosserieschmiede Whittingham & Mitchel, legte eine Zeichnung auf den Tisch und sagte zu den Spenglern: »Meine Herren, ich will, dass Sie das hier für mich bauen.« Sohn Dale Fishburn erinnert sich, dass sein Vater großes Interesse an technischen Dingen und deren optimaler Anwendung gehabt habe und deshalb so genau wusste, was er wollte – angefangen bei einer möglichst langen Motorhaube bis zum Rolls-Royceuntypischen Farbschema. Das allerdings so untypisch gar nicht war: Auch Henry Royce mochte die übliche dunkle Lackierung in Schwarz nicht ...