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... Diese Tests – zweifelsohne unterstützt von den Erfahrungen, die Sir Henry Royce höchstpersönlich auf der Fahrt zu seinem Winterdomizil an der Côte d’Azur sammelte – zeigten Mitte der 1920er, dass die Technologie von Rolls-Royce, die sich seit dem Ersten Weltkrieg nicht weiterentwickelt hatte, auf den breiten Straßen des europäischen Kontinents viel zu wünschen übrig ließ. Für Sir Henry war das nicht akzeptabel. Vor allem auch deshalb nicht, weil immer mehr Autobesitzer ihre Chauffeure zur Seite schubsten, um sich selbst in das Riviera-Abenteuer zu stürzen. Und natürlich musste ihr Rolls-Royce dabei die französichen Routes nationales bei 110 km/h mit derselben Souveränität meistern wie die Londoner City bei 40 km/h. Also machte sich Sir Henry daran, die Mängel zu beheben. Von dem Tag im Jahr 1925 an, an dem der Phantom den ehrwürdigen Silver Ghost ablöste, hatte er bereits Pläne für den Phantom II im Kopf, der zum letzten Rolls-Royce wurde, der unter seiner direkten technischen Ägide entstand. Sein Ziel war ein Auto mit verbessertem Fahrverhalten und mehr Stabilität und Leistung, das in der Lage war, die schweren, noblen Karosserien zu tragen, die seine Kunden wollten, und die hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten zu liefern, zu denen die Straßen auf dem Festland animierten. Es wurde sogar eine Version, namens Continental, mit kürzerem ...